Basis der meisten industriellen Schmier- und Fettungsmittel sind seit Jahrzehnten Mineralöle. Diese sind nur sehr schwer biologisch abbaubar. Es ist davon auszugehen, dass ein nicht unerheblicher Teil durch Verlustschmierungen, Leckagen oder Havarien in die Umwelt gelangt.
Durch Landes- oder EU-Gesetze sind und werden für sensible Einsatzgebiete immer mehr Schmierstoffprodukte vorgeschrieben, die ein sehr gutes Abbauverhalten aufweisen und dadurch nicht umweltschädlich sind.
Oxidierte native Öle, die in der Industrie auch als „geblasene Öle“ bekannt sind, werden heutzutage in Produkten für die verschiedensten Industriezweige eingesetzt. Sie werden vielen geforderten Eigenschaften gerecht wie vollkommene biologische Abbaubarkeit, hervorragendes Schmierverhalten sowie gute Beständigkeit in den damit hergestellten Schmierstoffprodukten.
Vor allem Rapsöl, ein nachwachsender Rohstoff, eignet sich in geblasener Form mit definierter Viskosität, um alle geforderten Eigenschaften eines nativen Grundöls zur Herstellung verschiedenster, umweltgerechter Hightech-Schmierstoffe zu erreichen. Derzeit werden mit steigender Nachfrage etwa 40.000 Tonnen/Jahr biogene Schmierstoffe allein in Deutschland produziert und verbraucht.
Dies ist der richtige Weg, um einen effektiven Beitrag zum Umweltschutz, Schutz der Ressourcen und zur Minimierung von Emissionen zu leisten.




